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May 17. 2013 21:15:35



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Das Fahrzeug

 

Als einziges Fahrzeug verfügen wir über ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Das TSF mit der OPTA (Operativ Taktischen Adresse-früher Funkrufname) "Florian Heidekreis 20-40-16" wurde von uns am 25.Juli 1995 bei der Firma Ziegler in Rendsburg abgeholt. Das Fahrzeug verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe (1 / 8); an Personen kann es aber nur eine Staffel transportieren (1 / 5). Zur Funkausrüstung gehören drei tragbare 2m Handsprechfunkgeräte und zwei festeingebaute Fahrzeugfunkgeräte. Das 4m Fahrzeugfunkgerät dient zur Verständigung mit der Feuerwehreinsatzleitstelle und anderen Feuerwehrfahrzeugen, das 2m Fahrzeugfunkgerät wird für den Einsatzstellenfunkverkehr verwendet. Der Maschinist hat mit diesem Funkgerät die Möglichkeit mit dem Fahrzeugführer in Kontakt zu bleiben, oder es kann darüber am Fahrzeug die Atemschutzüberwachung durchgeführt werden. Auf dem Fahrzeug sind zwei Preßluftatmer und zwei Ersatzflaschen eingebaut. Als Zusatzbeladung führt das Fahrzeug eine eine Motorsäge plus dazugehöriger Schutzkleidung mit. Das 3430 kg Schwere Fahrzeug vom Typ VW LT 31 hat einen 6-Zylinder Benzinmotor mit 2383 ccm Hubraum und einer Leistung von 69 KW bei 4200 U/min., der ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ermöglicht. Als Besonderheit verfügt das Fahrzeug über eine dritte RKL (Rundumkennleuchte) und eine Umfeldbeleuchtung am Heck.

 

 

Auf der linken Seite des Mannschaftsraums befindet sich das Schlauchmaterial, sowie die Armaturen zur Wasserweiterleitung und Wasserabgabe. In der Mitte, zwischen den beiden Sitzen in Fahrtrichtung, ist die Halterung für die Preßluftatmer zu Erkennen.

 

Auf der rechten Seite des Mannschaftsraums befindet sich ebenfalls Schlauchmaterial, ein großer Verbandskasten, einige Schaufeln und Besen, sowie die Kübelspritze. 

 

Im Heck des Fahrzeugs befinden sich die Tragkraftspritze (TS) und die Armaturen zur Wasserentnahme. Hier lagern außerdem die Motorsäge mit Schutzkleidung und die Schlauchbrücken.

 

 

Die 188 kg schwere Tragkraftspritze (TS 8/8) im Heck des Fahrzeugs wurde ebenfalls von der Firma Ziegler geliefert und am 20. Februar 2001 in Dienst gestellt. Sie verfügt über einen VW-Polo 4-Zylinder Benzinmotor mit 999 ccm Hubraum und einer Leistung von 37 KW bei 5000 U/min. Die TS hat bei einer geodätischen Saughöhe von 3m eine Förderleistung von 800 l/min bei 8 bar Pumpenausgangsdruck.  

 

Am Fahrzeugführerplatz befinden sich Einsatzunterlagen (Hydrantenpläne, Gefahrgutschlüssel, ...), ein Pulverlöscher PG12, ein kleiner Verbandskasten, sowie Handscheinwerfer, Warnlampen, Warndreiecke und Verkehrsleitstäbe.  

 

 

Die Funkgeräte sind zwischen dem Fahrzeugführer- und Maschinistenplatz eingebaut. Links im Bild befindet sich ein tragbares 2m Einsatzstellenfunkgerät, in der Mitte das 2m Fahrzeugfunkgerät und rechts das 4m Fahrzeugfunkgerät. Das zweite tragbare 2m Gerät ist bei den Preßluftatmern, hinten im Mannschaftsraum, eingebaut. 

 

 

Die Preßluftatmer werden auf einem ausziehbaren Schlitten im Mannschaftsraum gelagert. Mit diesen Geräten sind wir in der Lage auch Bereiche zu Betreten, in denen Sauerstoffmangel herrscht oder sich Atemgifte befinden. Die Einsatzdauer der Geräte beträgt etwa 20 bis 25 Minuten. 

 

 

Das Fahrzeug und die TS hängen immer an einer elektronischen Ladeerhaltung, dadurch ist die stete Startbereitschaft der Gerätschaften gewährleistet.